Plätzchen,Plätzchen

Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr wurde auch schon gebührend willkommen geheißen und der Alltag hat uns wieder.
Doch eine Kleinigkeit schafft es uns auch diesen noch zu versüßen:
Plätzchen!
Neben dem einen Backtag mit Julia habe ich kurz vor Weihnachten auch noch mit meiner Schwester gebacken, probiert und verziert um unseren Liebsten eine kleine Freude zu machen.
Dieses Jahr sind es ganze 12 Päckchen geworden, da musste natürlich einiges her, vor allem wenn man Teigprobieren,
eine verbrannte Fuhre sowie natürlich die Plätzchen für den Eigenverbrauch abzieht.. 😉
Wir haben uns in dem Fall für weniger Sorten und dafür mehr verzieren entschieden.
Es gab Butterplätzchen in verschiedenen Formen und Farben, Terassenplätzchen,
Kokosmakronen und Schoko-Nuss-Makronen.

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Hier nun nochmal die Plätzchen im Einzelnen:
PlätzchenDie2te9
Rentierplätzchen:

Als Grundlage diente ein Rezept für Butterplätzchen.
Da kann man sich wirklich austoben, es gibt auch Variationen
mit Kakao, wir fanden allerdings dass man dann
das Rentiergesicht nicht mehr so gut erkennen kann.
Die Nase wurde eigentlich aus roten Smarties geformt,
wir haben roten Zuckerguss verwendet (da die Smarties leider nie
ihren Weg aus dem Supermarkt gefunden haben *hust*)
Gesicht und Geweih haben wir einfach mit Kuvertüre und
Zahnstochern aufgemalt 🙂

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Schneemannplätzchen:

Auch die Schneemänner sind aus einem Butterplätzchenteig.
Eigentlich hatten wir auch noch kleine Männchen,
die Ladung ist aber dem Ofen zum Opfer gefallen
und leider nicht besonders fotogen, geschweigedenn schmackhaft:P
Die Schneemännchen haben dann noch vor dem Backen
eine Mandel unter den Arm geklemmt und
nach dem Backen die Mütze und einen Kohlepunkt
aufgemalt bekommen.

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Schoko-Nuss-Makronen:

Genau genommen haben wir alle Rezepte bis auf das
der Kokosmakronen aus den Zwergenstübchen Backbüchern,
aber was will man machen, die Rezepte haben sich einfach bewährt 🙂
Hier wurde unter die Eiermasse noch geraspelte Schokolade sowie
gemahlene Mandeln gehoben,
und eigentlich sollte man sie zu Kugeln formen können.
Naja. Mit der Spritztülle hats dann auch super funktioniert 😀


Terassenplätzchen:

Dieses Rezept kommt sogar ganz ohne Eier aus,
alles was man braucht sind 300g Mehl, 175g Butter, 100g Zucker
und 1 Päckchen Vanillezucker. Aus den Zutaten stellt man dann
einen Knetteig her, rollt ihn nach dem Erkalten aus, sticht beliebige
Formen aus und backt die Plätzchen 15 Minuten bei 200°C.
Wir haben die Plätzchen mit Heidelbeermarmelade gefüllt,
gestapelt und dann noch mit Puderzucker bestreut.
Das Rezept stammt wie die Butterplätzchen aus dem
Zwergenstübchen-Plätzchenbackbuch 🙂


Kleine Winterlandschaft:

Tja, was soll man sagen,
auch diese Plätzchen haben den Butterplätzchenteig
als Grundlage.
Wir hatten bereits so viele Rentierkekse gemacht dass wir
die andere Hälfte anders verzieren wollten.
Von den Rentiernasen hatten wir noch roten Zuckerguss über,
und bei Aldi gabs dieses Jahr Nonpareilles,
gold und silbern glänzend, also haben wir eine kleine
Winterlandschaft mit Tannenbäumchen gebastelt.


Kokosmakronen:

Da wir noch jede Menge Eiweiß über hatten
lag es nahe daraus Makronen zu machen.
Wie es der Zufall so wollte,
hatte ich auch Gott sei Dank noch eine Packung Kokosflocken
im Haus und so haben wir dann auch das ganze Eiweiß wegbekommen.
Das Rezept ist von Dr. Oetker, und man sollte wohl recht viele
herausbekommen, wir haben sie aber möglicherweise ein klein wenig
zu groß gemacht, aber Kokosbömbchen schmecken genauso gut!

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Teebeutelkekse:

Wer hat sie nicht schon einmal irgendwo gesehen?
Die putzigen kleinen Teebeutelkekse,
an die man dank des „Teezettelchens“ sogar noch eine liebe Nachricht
anbringen kann.
Die Zubereitung ist ebenso simpel:
Man nimmt (mal wieder..) ein Butterkeksrezept,
oder welches man auch immer mag, und schneidet den Teig in Rechtecke.
Nun hat man noch die Wahl, lieber die oberen Ecken umklappen
oder doch abschneiden?
Wie man sieht, wir haben uns fürs abschneiden entschieden!

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Vor dem backen sollte man aufjedenfall mit einem Schaschlickspieß
ein Loch hineinpiksen, welches groß genug ist
um sich nicht während des Backens wieder zu verschließen.
Wenn die Plätzchen abgekühlt sind,
kann man sie verzieren wie man lustig ist,
eine Kordel durch das Loch ziehen und die Nachricht befestigen.
Sie sehen aufjedenfall sehr hübsch aus und sind trotz
des möglicherweise einfachen Rezeptes immer schön anzuschauen!

Man muss sagen, es ist tatsächlich weniger anstrengend wenn man viele von der gleichen Sorte macht und sie dann anders verziert.
Natürlich hat man nicht so viele unterschiedliche Geschmäcker, aber dennoch.
Eine gute Alternative ist natürlich auch einen Teig zu nehmen und ihn kurz vor der Weiterverarbeitung mit Gewürzen, Kakao, gemahlenen Nüssen oder ähnlichem zu verfeinern,
dann hat man viele verschiedene Kekse und dennoch nicht mehrere Tage die Küche in Schutt und Asche gelegt 😉

Und nun lasst euch weiterhin die Plätzchen gut schmecken so lange ihr wollt, auch wenn es vielleicht der ein oder andere Vorsatz anders vorgesehen hat,
aber so eine kleine Auszeit vom Alltag muss doch auch mal sein, oder? 🙂

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2 Gedanken zu “Plätzchen,Plätzchen

  1. Huhu! Ich habe auch noch Reste und es schmeckt ja auch immer noch und erinnert einen an die schönen Tage :)…ich werde sie noch genießen bis sie leer sind ;)^^…und ich muss deine sehen auch wirklich sehr süß aus :))…Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr und viele Grüße aus schlern südtirol ;), Lena

    1. Danke,dir auch! 🙂
      Und wenn man mal ehrlich ist, zu jedem Kaffee gibts doch schließlich auch meist einen Keks, warum dann nicht noch die letzten leckeren Weihnachtsplätzchen zum nachmittäglichen Kaffee genießen? 🙂

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