Weihnachtsmenü die 2te

Da meine andere Bloggerhälfte bereits ihr (wahnsinnig gut aussehendes) Weihnachtsmenü vorgestellt hat
werde ich nun auch unser Festessen vorstellen:

Der erste Gang war ein Maronensüppchen mit geschlagener Sahne und Zimt als Topping,
zum Hauptgang gabs Rouladen, Herzoginkartoffeln, Rotkohl und Sauce
und zu guter letzt haben wir uns an Crème brûlée versucht.

Den Weihnachtsabend haben mein Freund und ich zu zweit verbracht
da wir beide einfach ein schön entspanntes Fest verbringen wollten, ohne Stress, ohne Kleiderordnung, ohne Zeitplan,
mit leckerem Essen, Märchen und ein paar Spielen.

Aber nun nochmal zu den Gängen:

Maronensüppchen
Bisher hatte ich noch nie Maronensuppe gegessen, aber das Rezept klang gut und war perfekt als Vorspeise geeignet.
Das Rezept haben wir leicht abgewandelt, wir hatten leider weder Zimtstange noch Lorbeerblatt,
und auch die Menge haben wir reduziert, sodass wir am Ende 3 Portionen Suppe hatten.
Leider ist mir auch erst während der Zubereitung aufgefallen dass die Suppe eine Latte-Macchiato-Optik bekommen sollte, weswegen ein Milchschäumer von nöten war, den wir natürlich auch nicht im Haus hatten.
Kein Problem, von der Crème brûlée war noch etwas Sahne übrig geblieben, die haben wir dann kurzerhand geschlagen und auf der Suppe verteilt 🙂

Für die Suppe haben wir verwendet:
– 1 Zwiebel
– 1 kleine Stange Porree
– Öl
– 400ml Brühe
– 200g Maronen
– Salz, Pfeffer, Zimt
– 75ml Sahne

Herzoginkartoffeln1 Herzoginkartoffeln2 Weihnachtsmenü
Letztes und vorletztes Weihnachten haben wir einmal Raclette und einmal Fondue gemacht, also auch ziemliche Klassiker,
aber dieses Jahr sollte es dann mal ein ganzes Menü geben.
Da es am 1. Weihnachtstag immer zu meinen Eltern geht und es seit Jahren Pute, Rotkohl und Klösse gibt wollten wir
nicht auch schon am Weihnachtsabend Klösse kochen und so entschieden wir uns für Herzoginkartoffeln 🙂
(das Rezept kann man bei 2 Personen getrost halbieren!)
Die Rouladen haben wir nach dem Dr. Oetker Schulkochbuch gekocht, gefüllt mit Bacon, Ei und Gurkensticks.
Und den Rotkohl.. naja…also wir hatten hier noch so ein Glas rumstehen,
und ehrlich gesagt, nach dem ganzen Kochen war es doch recht angenehm einfach mal ein Glas zu öffnen
und alles in einem Topf zu erhitzen!
Ganz davon zu schweigen dass wir den Rotkohl sowieso fast ganz vergessen hatten! 😀

Creme Brulee Creme Brulee2
Crème brûlée gabs bei uns selbstgemacht erst einmal. Und das ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her.
Richtige Crème brûlée-Schälchen hatten wir auch nicht, und so mussten Ofenkäse-Schälchen herhalten
(Ich wusste sie würden irgendwann mal nützlich sein! 😀 )
Immerhin einen Bunsenbrenner hatten wir (auch ein Überbleibsel des ersten Versuchs),
der aber leider nicht zu den besseren seiner Art gehört, sondern eher mal auf gut Glück gekauft worden war
weil „mehr als 1-2 Mal“ muss er ja sowieso nicht halten.
Und so hat er dann auch leider vor der perfekten Karamellkruste den Geist aufgegeben.
War aber dann doch nicht ganz so tragisch, die Crème hat Gott sei dank auch so geschmeckt 🙂
Das Rezept haben wir halbiert, also:
– 125ml Milch
– 125ml Sahne
– 1 Vanilleschote (ist damit zwar eigentlich doppelte Menge, passt aber)
– 2 Eigelb
– 20g Zucker
Wir haben zwar auch beim braunen Zucker die Hälfte verwendet (30g),
in dem Fall würde man aber wohl auch mit weniger auskommen,
da wir nur 2 statt 3 Schälchen verwendet haben.
Sonst hat man obendrauf ein paar Karamellperlen, drunter dann aber noch losen Zucker.

Und wie zu jedem Weihnachtsfest, im Anschluss hats dann nur noch für die Couch gereicht..
Zu einem Spaziergang konnten wir uns nicht mehr aufraffen, bergab wäre man locker gekullert!
Nächstes Jahr darfs dann sicher gerne wieder Raclette geben, aber für dieses Jahr wars perfekt 🙂
Weihnachtsmenü2

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