Kürbisbröt

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Ich habe mir zum ersten mal ein Chefkoch-Magazin gekauft und bin wirklich positiv überrascht. Das Prinzip des Magazins ist, dass sich die Redaktion einige Rezepte von der Website aussucht, nachkocht und schön fotografiert. Als ich das Rezept für dieses Kürbisbrot auf der Webite nachgeschlagen habe ist mir mal wieder bewusst geworden was für einen Unterschied allein das „schön fotografieren“ macht 😀

Das Magazin zeichnet aus, was auch die Website auszeichnet: Die Rezepte sind einfach und alltagstauglich. Ich erinnere mich letztens eine Essen&Trinken gekauft zu haben und da nicht ein Rezept als nachkochbar empfunden habe. Alles zu fancy um es einfach mal zu machen. Bei Chefkoch habe ich durchgeblättert und mir direkt eine Einkaufsliste geschrieben 😀 Die Rezepte sind alle sehr sorgfältig redaktionell zusammengestellt. So gibt es zB saisonal passende Rezepte, die besten neuen Rezepte aus der Community, schnelle Rezepte und so weiter. So kriegt man die einfachen und alltagstauglichen Rezepte in einer perfekten kleinen Auswahl zusammengestellt und kann sich einfach das rauspicken was einem am besten gefällt. Das habe ich auf der Website bisher immer vermisst, dass man nicht einfach ein paar schöne Sachen vorgeschlagen bekommt. Naja und dass das Magazin professionell gestaltet ist, kann auch nicht schaden. Für etwas mit dem Selbermachcharme der Website hätte ich dann wohl kein Geld ausgegeben 😀

Nichtsdestrotz beibt Chefkoch seiner Community treu. Im Heft schreiben sie direkt dazu von welchem User das entsprechende Rezept online gestellt wurde, wie lange es dauert und was ich besonders cool finde, wie viel es im Schnitt kostet. Bei großen Hauptgerichten pro Portion, bei seinem Backwerk wie jetzt hier zum Beispiel pro Stück. 2 solcher Kastenbrote liegen demnach bei ca. 3,50€. Ich habe den Verdacht, dass man da dann auch schon ne ganze Weile dran isst für seine 3,50€. Das ist immerhin ein Kilo Mehl und ein halbes Kilo Kürbis.

Aber da sind wir auch schon beim Knackpunkt des Rezepts. Denn, dass es nur halb so viel Kürbis wie Mehl ist, wird nicht so richtig klar. Es steht zwar im Rezept, man soll 500g Kürbismus verwenden, aber in der Zutatenliste steht 1 kg Kürbis. Was mach ich denn dann mit dem halben Kilo Kürbis, das ich über habe und auch schon so schön zu Mus verarbeitet ist? Clever me dachte sich, das haben die bestimmt vergessen, und tja, jetzt hab ich halt genauso viel Kürbis wie Mehl in meinem Brot. Ich habe den Fehler auch erst bemerkt, als ich das Online-Rezept, das etwas anders formuliert ist, noch einmal durchgelesen habe. Schmeckt trotzdem und ist sehr orange 😀

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Ich glaube sogar, es ist ganz gut, dass ich versehentlich zu viel Kürbismus verarbeitet habe, denn wahnsinnig intensiv nach Kürbis schmeckt es jetzt nicht. Hätte ich nur die Hälfte genommen, wäre es vielleicht nur ein bisschen orange und würde sonst wie ganz normales Hefebrot schmecken. Hier auf jeden Fall erstmal das Rezept. Es schmeckt super mit Butter, süßen Aufstrichen und, wie ich entdeckt habe, mit Ziegenkäse. Der macht sich auch optisch schon gut auf dem orangen Brot 😀

So, und hiermit ist jetzt der Herbst eingeläutet und es könnte passieren, dass die Beiträge allesamt etwas deftiger werden. Für heute Abend sind schon Wirsingrouladen in Planung 😀

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2 Gedanken zu “Kürbisbröt

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