De Bisschopsmolen Maastricht

Lange war es still um uns. Die Prüfungszeit hat uns fest in ihrem eisernem Griff gehalten und Energie gefressen. Aber wir wollen uns nicht entschuldigen, wir wollen entschädigen! Dafür haben wir eine nagelneue Kategorie aus dem Boden gekloppt und zwar Reviews. In Zukunft werdet ihr also hin und wieder kleine Tipps bekommen, wo man in den verschiedensten Städten gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen kann. Vor Allem wo man Kuchen essen kann 😀

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Fangen wir direkt an mit einer Bäckerei mit Café an, auf das ich letztes Wochenende bei einem Ausflug nach Maastricht gestoßen bin. Die Bäckerei „Bisschopsmolen“ ist, wer hätte es bei dem Namen nur erraten können, nicht nur eine Bäckerei sondern mahlt auch ihr Mehl selbst mit einer sehr sehr alten Wassermühle, die man sich natürlich ganz Touri auch erklären lassen kann. Das haben wir nicht gemacht, sondern uns, da auf den Mittag zuging, direkt in den Gastraum begeben. Da habe ich jetzt den ersten Review-Bloggerfehler begangen, denn ich habe den Gastraum selbst nicht fotografiert. Es ist mir tatsächlich immer noch sehr unangenehm in irgendwelchen Cafés mit der Spiegelreflex rumzufuchteln und Bilder zu machen. Ich mache mich eigentlich sogar über solche Leute lustig. Aber ich therapiere mich selbst indem ich in irgendwelchen Cafés mit der Spiegelreflex rumfuchtel.

Wie auch immer, das Café ist stilistisch an der alten Mühle orientiert mit massiven Buchenmöbeln und getrockneten Getreideähren in Tonvasen, sieht aber nicht so altbacken aus wie das jetzt vielleicht klingt. Die Karte ist recht übersichtlich und selbstverständlich alles aus eigener Produktion. Man bekommt belegte Dinkelbrötchen oder – Baguettes, Dinkelwraps oder die Tagessuppe mit Dinkelbrot. Und jetzt raten wir alle mal, auf welche Sorte Mehl sich „De Bisschopsmolen“ spezialisiert hat 😀

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Das Brot und die Brötchen waren auch sehr lecker, aber der eigentliche Grund warum wir überhaupt in das Café gegangen sind, war der Kuchen, der im Schaufenster aufgestapelt lag. Dieser Pie-ähnliche Kuchen ist eine Spezialität des Raums Limburg und heißt Vlaai (Das spricht sich „flei“ ). Ich weiß nicht wie der traditionelle Teig hergestellt wird, aber hier war er natürlich aus Dinkelmehl und schmeckt nach Keks. Gefüllt werden die hübschen Gitterkuchen dann mit allem was der Obstgarten hergibt. Wir haben ein Stück Erdbeer, Rhabarber-Erdbeer und Apfel-Aprikose probiert. Sauer war’s 😀 Aber die Unmengen Hagelzucker oben drauf haben das wieder ausgeglichen. Letztlich sind es die perfekten Kuchen für einen Wochentag.

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