Miniburger!

aIMG_4359Schaut sie euch an, sind sie nicht schön geworden? 100% selbstgemachte Miniburger in perfekter 2-Happen-Größe. Wir bewegen uns hier ganz weit oben in der Fingerfood-Liga. Und wer hat mich drauf gebracht? Die Hannah natürlich, indem sie mir zu meinem letzten Geburtstag ein Miniburger-Set geschenkt hat. Jetzt hatte es endlich seinen großen Auftritt. Wobei ich zugeben muss, dass ich hier und da ein wenig geschummelt habe. Das kleine Buletten-Press-Dingsbumms zum Beispiel war mir ein bisschen zu klein. Die Brötchen sind ordentlich aufgegangen, da wären die kleinen Fleischklöpschen einfach drin verschwunden. Auch habe ich nicht ausschließlich die mitgelieferten Silikonförmchen benutzt, sondern, wie man hier unschwer erkennen kann, Muffinförmchen, die tatsächlich und obwohl ich grade neulich voll gegen die eklig bunten Silikonförmchen gehatet habe sich als erstklassig für den Job herausstellten. Ich musste letztlich so oder so auf sehr viel mehr Förmchen zurückgreifen, weil der Teig mal wieder wie immer ergiebiger war als im Rezept beschrieben. Ist das so ein Running-Gag bei allem was in Förmchen muss? Oder verlieren andere Menschen immer ein Viertel des Teiges irgendwo zwischen Schüssel und Form? Wie auch immer für ca. 16 Stück brauch man:

1 Päckchen Trockenhefe

400ml Milch – 300ml für den Teig und ca. 100ml zum einpinseln später

450g Mehl

2 TL Salz

40g Zucker

80g weiche Butter

Der Teig ist nicht sonderlich schwer zu machen. Die Milch muss zu Anfang ein wenig erwärmt werden und dann das Päckchen Hefe eingerührt. Die Mischung ein bisschen ruhen lassen, damit sich die Hefe häuslich einrichten kann.  Danach alle Zutaten vermengen und ordentlich durchkneten. Dann darf er ruhen, der Teig, ungefähr 1 Stunde lang. Wenn der Teig lang genug geruht hat, kleine Kügelchen formen, in die Förmchen geben, mit der restlichen Milch bepinseln und noch mal ca. 20 min gegen lassen. Der Ofen kann in der Zeit auf 200°C vorheizen und dann nix wie rein mit den Biestern, bis sie eine schöne Bräune haben. Das dauert bei meinem ollen Ofen ca. 30-40 min, sollte aber in der Regel schneller gehen.

Das hier ist jetzt das Basisrezept. Man kann da natürlich noch dranrumtricksen, zum Beispiel mit Sesam, Curry oder Röstzwiebeln.

Belegt habe ich meinen ersten Anlauf von Miniburgern mit klassischen Rindfleischbuletten, knusprigem Bacon, Käse und gebratenen roten Zwiebeln, aber da kann natürlich jeder tun und lassen was er möchte. Ich habe grade heute auch noch eine sehr gute vegetarische Alternative gefunden und zwar bestehen die Burger hier zum größten Teil aus Kidney-Bohnen. Das Rezept dazu gibt es hier. Superlecker kombiniert mit Avocado und Tomaten. Man darf da auch gerne mit den Gewürzen großzügig sein, weil so Bohnen nun mal von Natur aus nicht so intensiv sind wie Rindfleisch. Aber es schmeckt lecker, macht sehr satt und ist um einiges günstiger 😉

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