Gugelhupfe zu Weihnachten

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Endlich ist Weihnachten. Endlich habe ich wieder einen Ofen zur Verfügung und endlich wieder genug Menschen um mich die mein Backwerk essen.

Natürlich wäre ein Kuchen für meine angestaute Backfreude viel zu wenig gewesen und drei ganze Kuchen für meine doch leider nur fünfköpfige Familie dann doch ein bisschen viel, also, ideal für alle und wunderhübsch anzuschauen, gibt es drei kleine Gugelhupfe.

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Der erste ist ein Zitronenkuchen. Dank der Zitronentartes bin ich ja irgendwie auf den Geschmack gekommen, bin aber trotzdem pingelig genug geblieben um Ewigkeiten nach einem guten Rezept zu suchen. Letztlich bin ich bei diesem Rezept verblieben. Zurzeit habe ich zwar nicht so viel Lust die amerikanischen Rezepte umzurechenen, besonders nicht wenn man auch wunderbare Rezepte mit Gramm- und Literangaben findet, so wie die anderen beiden, aber man muss den Amis lassen, dass sie ihre Kuchen so herrlich saftig und weich sind. Bei den einfachen Chefkoch-Rezepten habe ich Angst bei so fürchterlich trockenen, verbackpulverten Gebilden zu landen, wegen denen ich Zitronenkuchen jahrelang gemieden habe. Dieser Zitronenkuchen aber ist ganz ausgezeichnet gelungen und obwohl ich ihn nochmal mit sehr dünnen Zuckerguss, der dann in den Kuchen eingezogen ist, eingepinselt habe, ist er nicht zu sauer sondern war er genau richtig zitronig. Er erhielt sogar von meiner Mutter das Prädikat „mein heutiger Favourit“. Was für eine Ehre!

Die Idee zum zweiten kleinen Gugelhupf habe ich hier gefunden, meinem momentanen Lieblingsblog, Zucker, Zimt und Liebe. Er ist zwar wie alle Kochblogs ein bisschen weichgespült, aber dafür sind die Rezepte echt top. Manchmal sind die Werbeplatzierungen allerdings ein bisschen dreist. „Edeka hat soooo tolle frische Produkte“. Naja, wir wollen alle von was leben, nicht? Hier habe ich mir nun den Schoko-Rotwein-Kuchen rausgeguckt. Hier das Rezept. Dieser war von den Kuchen der einfachste, was ihn natürlich nicht weniger gut macht. Man schmeckt den Rotwein übrigens gar nicht raus, er macht den fertigen Kuchen nur schön saftig und ein bisschen fruchtig.

Als letztes folgt mein persönlicher Favourit. Also wenn ich einen Favouriten wählen müsste. Ich finde sie nämlich alle drei ziemlich super, aber wenn man mir ne Waffe an den Kopf halten würde und ich mich entscheiden müsste wäre es der Nuss-Ricotta-Kuchen mit diesem Rezept. Ein klein wenig umständlicher als die anderen, weil die Nüsse erst noch geröstet und gehackt werden müssen, aber es lohnt sich. Ein herrlicher Kontrast zwischen den üppigen Nüssen und den feinen Ricotta mit Zitrone. Weihnachten pur und das ganz ohne Lebkuchen-Klischees.

Im Hintergrund sieht man übrigens noch einen Käsekuchen von meinem Papa mit Vollkornkeksbröselboden und Kirschen und serviert sind die Küchlein auf meiner nagelneu geschenktbekommenen Servierplatte. Original Meißener Porzellan und aus den 1920er. Nicht schläächt! 😀

Frohe Weihnachten!

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